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Liz 31.12.2026, 00.12 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Zitat
„Das Rotkehlchen erinnert uns daran, dass selbst ein kleines Herz genug Wärme tragen kann, um den Winter zu überstehen.“


Ich freue mich immer sehr wenn das Rotkehlchen zu Besuch auf meinem Balkon ist. Dazu die ersten Tulpen, als Übergangsblumen und ersten Frühlingsboten im Januar.
Das Rotkehlchen ist ein kleiner Singvogel mit rundem Körper, feinen Beinen und dem charakteristischen rot-orangenen Brustfleck. Es gehört zu den vertrautesten Gartenvögeln in Europa und ist etwa so groß wie eine Hand.
Wie lebt es?
Rotkehlchen sind meist Einzelgänger
und sehr revierbewusst. Besonders
die Männchen verteidigen ihr Gebiet energisch – auch im Winter. Viele bleiben
das ganze Jahr über hier, andere ziehen nur kurze Strecken weiter. Auffällig
ist ihre geringe Scheu: Sie kommen
Menschen oft erstaunlich nahe, besonders im Garten oder beim Umgraben der Erde.
Wo hält es
sich auf?
Am liebsten lebt das Rotkehlchen in Gärten,
Hecken, Wäldern, Parks und Waldrändern. Es hält sich häufig bodennah auf, hüpft zwischen Laub und
Sträuchern und sitzt gern auf niedrigen Ästen oder Zäunen.
Was frisst
es?
Rotkehlchen sind Insektenfresser,
besonders im Frühling und Sommer:
Im Herbst und Winter ergänzen sie ihren Speiseplan mit:
Darum sieht man sie oft in der Nähe von Menschen – dort finden sie leichter Nahrung.
Wie
klingt es?
Sein Gesang ist klar, perlend und
melodisch, oft schon sehr früh am Morgen oder in der Dämmerung zu
hören. Selbst im Winter singt das Rotkehlchen – leise, aber beharrlich.
Ein kleiner Vogel also, robust und zart zugleich, nah am Menschen und fest verwurzelt im Alltag der Natur
Das Rotkehlchen – ein Bote zwischen den Welten (poetisch - spirituell betrachtet)
Es kommt leise.
Nicht mit Flügelschlag und Getöse, sondern mit diesem einen Blick, der etwas in
uns anhält.
Das Rotkehlchen setzt sich in unsere Nähe, als wüsste es genau, dass wir gerade
zuhören können.
Sein rotes Brustgefieder leuchtet wie eine
kleine Flamme im Grau des Alltags – warm, wach, lebendig.
Ein Herzvogel, sagt man. Einer, der nicht flieht, sondern bleibt.
Während andere ziehen, hält das Rotkehlchen aus. Es vertraut. Es erinnert.
Viele Menschen spüren beim Anblick des
Rotkehlchens Trost.
Als würde jemand sagen: Du bist nicht allein.
Schau, ich bin da.
Vielleicht ist es genau das, was diesen kleinen Vogel so besonders macht:
Er trägt Nähe in sich. Und Mut. Und die stille Gewissheit, dass Neubeginn oft
ganz unspektakulär beginnt – auf einem Ast, im Garten, direkt vor uns.
Wenn das Rotkehlchen erscheint, lohnt es sich,
einen Moment still zu werden.
Nicht zu suchen, nicht zu deuten.
Einfach zu fühlen, was gerade da ist.
Manchmal reicht das schon, um das Herz ein wenig leichter zu machen.
Rotes Herz im Grau,
ein Blick, der mich berührt und hält –
Frühling atmet leise.
Haiku~ Liz
verlinkt mit "Marius" :
Marius Nature Thursday N#18 / 2026
Liz 16.01.2026, 10.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weiß ist das Licht, bevor es sich entscheidet. Der Atem, bevor er ein Wort wird. Der Schnee, der alles Alte bedeckt.
Weiß steht für Reinigung – nicht im Sinne von Wegmachen, sondern im Sinne von Erinnern an das Wesentliche, für Auflösen im Sinne von Heilung, oder für Erhöhung und Reinheit.
Spirituell betrachtet ist Weiß die Farbe der Integration: nichts wird ausgeschlossen, alles darf sein. Es ist die Summe aller Erfahrungen, nicht deren Abwesenheit.
Noch kann man die Weihnachtsdeko genießen und ich habe Einiges an weißer Deko.


Passend heute auch der erste Schnee bei uns ....

So habe ich heute auch den Vogelfutter Teller auf dem Balkon wieder aufgefüllt ......


Liz 02.01.2026, 17.22 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Liz 31.12.2025, 20.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mit persönlichen Texten, Reflexionsimpulsen, sanften Ritualen, spirituellen Texten und meditativen Seiten entsteht Raum für Selbstwahrnehmung, Selbstzuwendung und innere Balance.
In diesem Sinne ein schönes, gesundes Jahr 2026!
Liz 31.12.2025, 10.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Liz 29.12.2025, 19.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Schnee fiel in leisen Flocken, als hätte der Himmel vergessen, laut zu sein. Die Welt atmete weich. Jeder Schritt war ein Knistern im weißen Teppich, jede Spur eine kleine Geschichte.
Mika, der sanfte Kater mit den bernsteinfarbenen Augen, wanderte durch den Winterwald. Er kannte diesen Ort – und doch fühlte er, dass heute etwas anders war. Etwas in der Luft vibrierte, wie ein Versprechen. Auf seinem Rücken saß Mimmi, die kleine Maus mit dem mutigen Herzen, ihr rotes Mützchen leicht schief vor Aufregung.
„Spürst du es auch?“, flüsterte sie.
Mika nickte. Sein Schnurren war kaum hörbar, eher ein Summen aus der Tiefe seiner Seele. Und dann trat er aus dem Schatten der Tannen – und stand vor ihm.
Ein Hirsch. Groß. Erhaben. Mit Augen, in denen ganze Geschichten ruhten. Schnee lag auf seinem Fell wie funkelnde Sternsplitter, und sein Atem stieg auf wie kleine Wolken in die kalte Luft. Einen Moment lang schauten sie einander nur an. Kein Kampf. Keine Angst. Nur Erkennen.
Mika hob den Kopf. Der Hirsch senkte den seinen.
Die Welt hielt inne.
Mimmi legte ihre kleine Pfote auf Mikas Nacken, und es war, als würden unsichtbare Fäden zwischen ihnen dreien gezogen: Mut, Sanftheit, uralte Erinnerung. Der Hirsch sprach nicht mit Worten, und doch verstanden sie ihn.
„Habt keine Angst vor dem Weg, der vor euch liegt“, sagte sein Blick.
„Ihr wart schon oft unterwegs. Ihr kennt die Dunkelheit – und gerade deshalb das Licht.“
Mika dachte an das vergangene Jahr – an Stürme, an stille Nächte, in denen Fragen lauter waren als Antworten. An Abschiede. An Wunder. Mimmi dachte an die Male, in denen sie gezittert hatte – und trotzdem weitergegangen war.
Der Hirsch atmete warm über ihre Gesichter, wie ein Segen.
„Das Jahr neigt sich“, flüsterte der Wald.
„Ein Kreis schließt sich – und ein neuer beginnt.“
Mimmi lächelte. „2026“, sagte sie leise, als würde sie ein magisches Wort schmecken. „Ein neues Kapitel.“
Sie meinte nicht nur Zahlen auf einem Kalender. Sie meinte inneres Aufstehen. Noch einmal vertrauen. Noch tiefer leuchten. Der Weg nach innen, der Weg durch die Schatten, der Weg zum eigenen Licht. All das war hier. Zwischen Schneeflocken und Atemwolken. Zwischen Katze, Maus und Hirsch.
Der Hirsch wandte sich schließlich um, behäbig und langsam – wie jemand, der genau weiß, dass er nie wirklich fortgeht. Er verschwand zwischen den Bäumen, und doch blieb sein Segen zurück wie ein warmer Stern im Herzen.
Mika blinzelte.
Mimmi zog ihre Mütze zurecht.
„Bereit?“, fragte sie.
„Ja“, schnurrte er. „Für Weihnachten. Für das, was geheilt werden will. Für das, was 2026 wachsen möchte.“
Und sie gingen weiter, ihre Spuren im Schnee nebeneinander – im Gleichschritt - in Freundschaft trotz Unterschiedlichkeit. Über ihnen sang der Wind leise ein altes, freundliches Lied. Vielleicht war es ein Weihnachtslied. Vielleicht war es das Leben selbst.
Und tief in dir – dort, wo deine eigene Geschichte weiterschreibt – leuchtet derselbe Stern.
© – Eure Liz Zimmermann
Ich fand diese Winterstimmung passend für den heutigen Donnerstag für das schöne Natur - Projekt von Marius!
Falls ich nicht mehr dazu kommen sollte wünsche ich Euch schon jetzt einen ruhigen und stimmungsvollen Übergang ins Jahr 2026!
verlinkt mit Marius:
Marius Nature Thursday N#17 / 2025
Liz 25.12.2025, 11.33 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es gibt Momente, in denen Worte schwer werden und die Welt stiller klingt. Gerade dann erinnern uns die funkelnden Lichter der Weihnachtszeit daran, dass es eine Sprache gibt, die ohne viele Sätze auskommt: die Sprache des Herzens.
Ich liebe diese Zeit ja ganz besonders - vielleicht auch, weil es mein Geburtstmonat ist - der Dezember ;-)
Die Kälte gefällt mir zwar nicht so sehr - aber wunderschön ist auch heute der blaue Himmel, die Sonne und die klare Luft bei -2 Grad.
Wir sind Lichtfunken - und Sternenstaub - ein Teil vom Licht der Quelle, von Gott - aus dem Universum stammend - Sternstaub oder ein Licht unter Millionen von Lichtfunken - eine Vision oder Bild was ich vor über 30 Jahren empfing. Diese Erfahrung die mir damals die Angst vor dem Tod nahm, weil ich die erlebte Gewissheit hatte das es den Tod nicht gibt, sondern das er ein Heimkommen ins Universum ist- eine Transformation zurück ins Licht durch das Wechseln der Ebenen.
Sternenstaub – das sind all die kleinen, unscheinbaren Augenblicke, die wir schenken können. Ein freundlicher Blick. Eine Umarmung. Ein „Ich denke an dich“, das sanft wie ein Winterhauch das Herz berührt. Es sind diese leuchtenden Funken, die weiterwandern, von Seele zu Seele, ohne dass sie je weniger werden.
Licht zu verschenken bedeutet nicht, selbst dunkler zu werden. Im Gegenteil: Wenn wir ein Licht weitergeben, wird es heller – in uns und um uns herum. Ein warmes Wort, ein stilles Gebet, ein geduldiges Zuhören, ein Lächeln inmitten eines grauen Tages – all das sind Kerzen, die wir entzünden können.
Vielleicht tragen wir alle ein kleines Universum in unseren Händen: funkelnde Sterne aus Mitgefühl, Vertrauen, Hoffnung und Liebe. Und manchmal genügt ein Hauch, ein zarter Atemzug – und sie beginnen zu leuchten.
Möge dein Sternenstaub heute jemandem Mut machen.
Möge dein Licht einen Weg erhellen.
Und mögest auch du spüren, dass du eingebettet bist in ein weites, liebevolles Funkeln – getragen vom Leben selbst.
Liz 25.12.2025, 10.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Liz 24.12.2025, 08.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL