Schon als Kind hatte ich mir lange vorgenommen, einmal den hohen Norden zu bereisen.
Schließlich führte mich mein Weg nach Island, tief hinein in eine Landschaft aus Eis, Feuer und uralten Kräften.
Die beißende Kälte und die anhaltende Dämmerung stellten mich zunächst vor große Herausforderungen.
Doch nach einer gewissen inneren Einkehr begann ich, mich an die ungewohnten Umstände zu gewöhnen.
Mein tägliches Erleben dort unterschied sich stark von meinem Alltag in der Stadt.
In einem kleinen Holzhaus am Rand eines Lavafeldes kaufte ich gelegentlich einfache Vorräte, um mich zu versorgen.
Die besondere Weite und Stille ließ mich vieles mit anderen Augen sehen.
Eines Abends machte mir eine Einheimische ein unerwartetes Angebot – sie zeigte mir einen Ort, an dem das Licht im Dunkeln tanzt, das mir lange in Erinnerung blieb.
Ungeachtet der eisigen Temperaturen wagte ich mich immer wieder nach draußen.
Dabei klapperten mir oft die Zähne, wenn ich zu lange in der Kälte blieb.
Nach einiger Zeit empfand ich die Dunkelheit nicht mehr als leer, sondern als lebendig.
Diese Erfahrung fernab der sichtbaren Welt hatte etwas Magisches und Zeitloses.
Am Ende wurde mir klar, dass gerade diese besondere Begegnung mit mir selbst meinen Blick auf vieles für immer verwandelt hatte.
Das ist ein Lückentext, die fettgedruckten Worte sind meine Eingaben