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Unsere Geschichte – zwischen Verlust und Vertrauen
Es war kurz nach Weihnachten, als mein Herz noch schwer war vom Abschied. Mein geliebter Kater…so plötzlich aus meinem Leben gerissen, auf eine Weise, die keine Zeit ließ, sich zu verabschieden.
Die Stille danach war laut. Und leer.
Ich hatte nicht geplant, so schnell wieder ein Tier in mein Leben zu lassen. Eigentlich wollte ich warten… wollte erst wieder ganz werden.
Und doch…führte mich etwas leise, fast unmerklich ins Tierheim.
Vielleicht war es nicht ich, die suchte. Vielleicht warst du es, die gerufen hat. Diesen Gedanken hatte ich später oft, denn du warst schon lange dort, weil dich niemand wollte. Dort warst du. Nicht laut. Nicht neugierig. Nicht offen. Eine Fundkatze " Madame Adelaide" hatten sie dich genannt. Doch als du meine Stimme hörtest und dich zutraulich umdrehtest, habe ich dich gewählt. Du warst vorsichtig. ängstlich. zurückgezogen.
Ein kleines Wesen, das gelernt hatte, sich zu schützen. Und trotzdem…war da etwas zwischen uns. Kein großer Moment. Kein „Liebe auf den ersten Blick. Eher ein leises Erkennen. Zwei verletzte Herzen, die sich vorsichtig anschauten.
Ich habe dich mitgenommen. Nicht, weil alles sofort leicht war sondern weil ich gespürt habe: Hier beginnt etwas.
Die ersten Wochen…waren still. Du hast Abstand gehalten. Hast dich versteckt oder liefst zunächst völlig unruhig stundenlang durch die Wohnung Hast mir nicht vertraut. Und ich habe gewartet. Ohne Druck. Ohne Erwartungen. Nur mit der leisen Hoffnung, dass du eines Tages näher kommst.
Und du kamst. Ganz langsam. Schritt für Schritt. Ein Blick. Ein vorsichtiges Näherkommen. Ein erstes Bleiben. Und irgendwann…ein erstes Vertrauen. Es war kein gerader Weg.
Du hattest deine Eigenheiten. Deine kleinen Kämpfe. Deine Momente, in denen du mich gebissen hast,wenn dir etwas zu viel wurde.
Und ich…habe gelernt, dich zu verstehen.
Deine Grenzen zu achten. Deine Sprache zu lesen. Wir sind aneinander gewachsen.
Du wurdest weicher. Offener. Mutiger.
Und ich…wurde noch geduldiger. ruhiger. tiefer.
Du gingst nach einiger Zeit frei mit mir auf die Blumenwiese - neben mir herlaufend, doch immer nah genug um dich noch sicher zu fühlen.
Mit den Jahren wurde aus dem ängstlichen, verschlossenen Wesen eine Katze, die sich traute. Die Nähe suchte. Die Vertrauen schenkte. Die ihren Platz bei mir gefunden hatte. Du hast gelernt, dass Streicheln gut tut. Dass Nähe sicher ist. Dass Liebe nicht weh tut.
Und ich habe gelernt, dass Vertrauen Zeit braucht. Und dass genau darin die größte Tiefe liegt.
Am Ende… warst du nicht mehr das verängstigte Tier aus dem Tierheim. Du warst meine Katze. Mein Herz. Mein kleines Zuhause auf vier Pfoten. Und vielleicht… warst du nicht zufällig da.
Vielleicht bist du genau in dem Moment gekommen, als mein Herz gebrochen war, um es ganz leise…wieder zusammenzufügen.
Ich vermisse dich so…
„Was bedeutet es, sich zu verbinden? fragte der kleine Fuchs leise, während er neben mir im Gras saß.
„Es bedeutet, sagte er,„dass aus zwei Fremden etwas Vertrautes wird.
Ich lächelte traurig.
„Und wenn man sich einmal vertraut gemacht hat…?Der Fuchs sah mich an, mit diesem Blick, der mehr wusste als Worte.
„Dann gehört man ein Stück weit zueinander. Nicht im Besitz… sondern im Herzen.
Ich dachte an dich. An all die kleinen Eigenheiten, an deine Zicken, an deine Krallen, an dein leises Fordern mitten in der Nacht.
Und ich musste lächeln…trotz der Tränen.
„Manchmal, sagte ich, „war es nicht einfach mit uns. Der Fuchs nickte sanft. „Das gehört dazu. Echte Nähe ist nie nur weich. Sie ist lebendig.
„Und das Verzeihen? fragte ich leise. „Das kommt von selbst, sagte er, „wenn Liebe da ist.
Denn Liebe zählt nicht das Verletzte …
Ich schloss die Augen und sah dich vor mir. Wie du dich langsam verändert hast, wie aus Angst Vertrauen wurde, wie aus Distanz Nähe wuchs, wie aus einem vorsichtigen Wesen ein Herz wurde, das sich öffnete.
„Und jetzt…? flüsterte ich.
Der Fuchs rückte ein Stück näher. „Jetzt bleibt das, was ihr euch geschenkt habt. Denn was einmal vertraut geworden ist, verliert man nicht. Es verändert nur seine Form.
Eine Träne fiel in das Gras. „Es tut so weh…„Ja, sagte der Fuchs leise. „Denn wo Liebe war, darf auch Schmerz sein. Er ist nur die andere Seite deines großen Herzens. Ich atmete tief ein.„Und wenn ich dich vermisse…?
Der Fuchs lächelte. „Dann erinnere dich: Du hast gezähmt. Und wurdest gezähmt. Und genau darin liegt eure Ewigkeit.
Da ich heute noch sehr traurig bin tröstet es mich ein weiteres kleines Video zu gestalten. Aus irgendeinem Grund hilft es mir es zu verarbeiten denn mit KI Tools kann ich die Bilder inzwischen auch lebendig machen.
Hier ist es auf YouTube zu sehen
Liz 02.04.2026, 18.50 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es gibt Momente, in denen Worte schwer werden und die Welt stiller klingt. Gerade dann erinnern uns die funkelnden Lichter der Weihnachtszeit daran, dass es eine Sprache gibt, die ohne viele Sätze auskommt: die Sprache des Herzens.
Ich liebe diese Zeit ja ganz besonders - vielleicht auch, weil es mein Geburtstmonat ist - der Dezember ;-)
Die Kälte gefällt mir zwar nicht so sehr - aber wunderschön ist auch heute der blaue Himmel, die Sonne und die klare Luft bei -2 Grad.
Wir sind Lichtfunken - und Sternenstaub - ein Teil vom Licht der Quelle, von Gott - aus dem Universum stammend - Sternstaub oder ein Licht unter Millionen von Lichtfunken - eine Vision oder Bild was ich vor über 30 Jahren empfing. Diese Erfahrung die mir damals die Angst vor dem Tod nahm, weil ich die erlebte Gewissheit hatte das es den Tod nicht gibt, sondern das er ein Heimkommen ins Universum ist- eine Transformation zurück ins Licht durch das Wechseln der Ebenen.
Sternenstaub – das sind all die kleinen, unscheinbaren Augenblicke, die wir schenken können. Ein freundlicher Blick. Eine Umarmung. Ein „Ich denke an dich“, das sanft wie ein Winterhauch das Herz berührt. Es sind diese leuchtenden Funken, die weiterwandern, von Seele zu Seele, ohne dass sie je weniger werden.
Licht zu verschenken bedeutet nicht, selbst dunkler zu werden. Im Gegenteil: Wenn wir ein Licht weitergeben, wird es heller – in uns und um uns herum. Ein warmes Wort, ein stilles Gebet, ein geduldiges Zuhören, ein Lächeln inmitten eines grauen Tages – all das sind Kerzen, die wir entzünden können.
Vielleicht tragen wir alle ein kleines Universum in unseren Händen: funkelnde Sterne aus Mitgefühl, Vertrauen, Hoffnung und Liebe. Und manchmal genügt ein Hauch, ein zarter Atemzug – und sie beginnen zu leuchten.
Möge dein Sternenstaub heute jemandem Mut machen.
Möge dein Licht einen Weg erhellen.
Und mögest auch du spüren, dass du eingebettet bist in ein weites, liebevolles Funkeln – getragen vom Leben selbst.
Liz 25.12.2025, 10.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Vier Lichter brennen.
Still stehen sie da,
wie kleine Hüter der Hoffnung.
Das erste erinnert an den Anfang,
an Mut und leise Schritte.
Das zweite trägt die Wärme der Gemeinschaft.
Das dritte flüstert Trost in dunkle Stunden.
Und nun das vierte Licht.
Es vollendet den Kreis.
Es sagt: Du bist angekommen.
Möge sein Schein dein Herz berühren,
deine Gedanken zur Ruhe bringen
und dein Inneres still und hell werden lassen.
Vier Lichter brennen –
und mit ihnen wächst die Zuversicht,
dass Liebe immer ihren Weg findet.
Einen gesegneten, friedvollen 4. Advent
Liz 21.12.2025, 15.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
. Liz 05.12.2025, 02.26 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL








Ein Spaziergang durch den Skulpturengarten am Torhaus Möhnesee gleicht einem leisen Dialog mit der Fantasie. Zwischen Sträuchern, Bäumen und alten Mauern tauchen Figuren auf, die uns schmunzeln lassen, die irritieren oder die einfach zum Staunen einladen.
Doch was ist eigentlich Kunst? Ist es nur das, was in großen Museen hängt? Oder dürfen auch solche Skulpturen, humorvoll und manchmal ein wenig schrullig, zur Kunst gehören?
Kunst ist Begegnung. Kunst ist das, was uns berührt – sei es ein Gemälde, das uns in eine andere Welt trägt, oder eine Figur im Garten, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Kunst lebt von Vielfalt, vom Mut, anders zu sein, vom Spiel mit Formen und Farben.
Gerade in ihrer Unvollkommenheit liegt die Vollkommenheit: diese Figuren erzählen vom Leben selbst – bunt, widersprüchlich, leicht und tiefgründig zugleich.
Was bedeutet Kunst für dich?
Ist es die große Malerei der Meister, die dich bewegt – oder sind es gerade die kleinen, unerwarteten Begegnungen wie hier im Skulpturenpark, die dir ein Stück Freude und Inspiration schenken?
Teile gerne deine Gedanken – denn Kunst lebt nicht nur im Werk, sondern auch im Austausch der Menschen, die ihr begegnen.
Hier kannst Du nochmals in Juttas ehemaliges Projekt "Ich sehe rot" schauen ;-)

Liz 30.09.2025, 10.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Liz 30.08.2025, 14.47 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL