Tag: Spiritualität
In der Handlesekunst spricht man oft von:
Zwischen den Linien – Was unsere Hände über uns erzählen
Es gibt Dinge im Leben, die kehren leise zurück.
Leise, nachdenklich, wie eine Erinnerung, die plötzlich wieder da ist – vertraut, warm, fast ein wenig geheimnisvoll. Für mich war die Handlesekunst genau so etwas.
Schon in meiner Jugend hat sie mich fasziniert.
Damals, zwischen Aufbruch und Unsicherheit, habe ich begonnen, die Linien
meiner Hände zu betrachten - neugierig, suchend, vielleicht auch ein wenig
hoffend, Antworten zu finden.
Und dann… ist dieses Interesse wieder leiser geworden. Wie so vieles, wenn das Leben lauter wird. Doch irgendwann kehrt manches zurück. Und diesmal bleibt es. Eigentlich bin ich auf diese faszinierenden Infos wieder zurück gekommen, weil ich ein Foto meiner Hand gemacht hatte und dann von der KI ein Bild davon erstellen lassen wollte mit Infos. So will ich Euch dann heute daran teilhaben lassen.
Die Sprache der Hände
Unsere Hände sind mehr als Werkzeuge.
Sie tragen Spuren. Nicht nur von dem, was wir tun, sondern von dem, was wir
erleben.
Die Handlesekunst betrachtet dabei vor allem drei Linien:
Doch es geht nicht nur um Linien.
Es geht um ein Gesamtbild.
Um Formen, Feinheiten, kleine Abzweigungen und vor allem um das, was sich im
Laufe der Zeit verändert.
Linke und rechte Hand – zwei Seiten einer Geschichte
Eine der schönsten Erkenntnisse in der Handlesekunst ist für mich die Unterscheidung zwischen linker und rechter Hand.
Die linke Hand wird oft als das gesehen, was wir
mitbringen:
unsere Anlagen, unsere Prägungen, unsere ursprüngliche Art.
Die rechte Hand hingegen zeigt, was wir daraus
machen:
unsere Entwicklung, unsere Entscheidungen, unseren gelebten Weg.
Oder einfacher gesagt:
Die linke Hand ist das Potenzial und Versprechen.
Die rechte Hand ist das, was wir daraus gemacht haben.
Und genau im Vergleich beider Hände beginnt es spannend zu werden.
Was sich verändert – und was bleibt
Als ich meine Hände heute wieder bewusst betrachtet habe, ist mir etwas aufgefallen: Nicht alles hat sich verändert. Aber vieles ist klarer geworden. Die Linien wirken ruhiger. Strukturierter. Als hätte sich etwas gesetzt.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Man wird nicht unbedingt ein anderer Mensch aber man wird mehr man selbst.
Das finde ich schön!
Die Handlesekunst kann genau das sichtbar machen. Nicht als feste Wahrheit. Sondern als Spiegel.
Zwischen Intuition und Wirklichkeit
Für mich liegt die besondere Kraft der Handlesekunst nicht darin, Zukunft vorherzusagen.
Sondern darin, wahrzunehmen.
Zu sehen:
Es ist ein stiller Dialog mit sich selbst.
Eine Einladung
Vielleicht nimmst du dir nach dem Lesen einen Moment. Lege deine Hände vor dich. Ganz ohne Erwartung.
Betrachte sie. Nicht suchend – sondern neugierig.
Wo verlaufen deine Linien? Wo sind sie weich, wo klar? Was fühlt sich vertraut an?
Und vielleicht spürst du dann: Deine Hände erzählen keine feste Geschichte. Sie erzählen eine, die sich mit dir verändert. Unsere Hände lügen nicht. Aber sie urteilen auch nicht. Sie zeigen leise, ehrlich und geduldig wo wir herkommen… und wohin wir uns bewegen.
Und manchmal reicht es schon, einfach hinzuschauen.
Liz 02.05.2026, 19.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Manchmal beginnt ein Traum früh und wartet darauf, gelebt zu werden. So war es bei mir mit dem Schreiben. Neben meiner Arbeit im sozialen Bereich blieb lange zu wenig Zeit. Jetzt habe ich sie – und nutze sie mit Freude und Dankbarkeit.
Denn Schreiben bedeutet für mich mehr als Worte auf Papier zu bringen. Es ist Ausdruck, Erinnerung und Seelenarbeit zugleich.
Ich liebe es, meine Gedanken und Bilder in Geschichten zu verwandeln – und dank der heutigen Möglichkeiten kann ich sie nun auch so gestalten, wie ich sie innerlich sehe.
Die KI - Künstliche Intelligenz ist für mich dabei kein Ersatz, sondern ein Werkzeug. Sie hilft mir, das Unsichtbare sichtbar zu machen: Bilder, die ich lange im Kopf getragen habe, dürfen nun Form annehmen. So wie beim Fotografieren früher – es ging mir immer darum, Schönheit einzufangen und etwas Bleibendes zu bewahren.
Vielleicht ist das mein roter Faden: Alles, was ich schreibe, möchte erinnern und inspirieren.
Erinnern an Gefühle, an Licht, an Menschlichkeit – an das, was uns im Innersten verbindet.
Und ja, da darf sich auch meine Jungfrau-Energie im Aszendent ganz austoben, wenn es um Struktur, Feinschliff und Detailverliebtheit geht. ;-)
Aktuell stelle ich drei Bücher vor:
LICHTERZEIT – GESCHICHTEN ZUR WEIHNACHTSZEIT
Ein warmes Buch für die Advents- und Weihnachtszeit. Geschichten über Nähe, kleine Wunder und die stille Magie dieser Tage. Es ist ein Buch voller Geborgenheit – zum Lesen, Verschenken und Eintauchen in jene besondere Zeit des Jahres, in der das Licht draußen weniger wird und dafür umso stärker in uns leuchtet.
LICHTPFADE DER RAUHNACHTE – EINE REISE ZWISCHEN DEN JAHREN
Dieses Buch ist eine Einladung zur inneren Einkehr. Die Rauhnächte sind seit Jahrhunderten jene geheimnisvolle Schwelle zwischen dem Alten und dem Neuen, zwischen Welt und Seele.
In Lichtpfade der Rauhnächte begleite ich dich durch diese zwölf besonderen Nächte – mit Impulsen, Meditationen, Ritualen und kleinen Reflexionsaufgaben, die helfen, Altes zu verabschieden und Neues bewusst zu begrüßen.
Dass dieses Buch so viel Resonanz gefunden hat, hat mich tief berührt.
Vielleicht ist es ein Zeichen dafür, dass viele Menschen wieder nach Innerlichkeit suchen – nach Sinn, nach Stille und nach Licht.
DAS HAUS DER SCHATTEN – EINE GESCHICHTE ZU HALLOWEEN - UND UEBER VERLUST UND HEILUNG
Ein Buch zu Halloween, mit Geschichten, Bräuchen, Rezepten und Ausmalbildern. Ein Buch, das anders ist als die anderen – poetisch, geheimnisvoll, etwas dunkler. Das Haus der Schatten erzählt von Trauer und Neubeginn, von den Räumen, in denen sich Licht und Dunkel begegnen.
Es ist neben den Halloweenereignissen eine Geschichte über Trauer, Angst, Mut, Wärme in der Einsamkeit und das es Neubeginn geben kann.
IN ARBEIT: ASTROLOGIE DES LICHTS – DER HIMMEL ALS SPIEGEL DER SEELE
Ein Einführungsbuch für Anfängerinnen und Interessierte. Grundkenntnisse der Astrologie & kleine Alltagsgeschichten, die die Qualitäten der Sternzeichen erfahrbar machen. Ziel ist ein verständlicher, intuitiver Zugang. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Astrologie – nicht als reine Wissenschaft, sondern als Sprache der Seele. und immer wenn ich im Bekannten - und Freundeskreis ein Horoskop mit Deutung erstellt habe, fragte ich mich, wie ich am Besten die Grundkenntnisse verständlich vermitteln kann, da die Astrologie einfach sooo umfassend ist.
Ein Herzensprojekt, das gerade entsteht.
In meinem neuen Buch möchte ich zeigen, wie wir die Zeichen des Himmels verstehen können, nicht über Formeln, sondern über Gefühl und Erfahrung.
Jedes Sternzeichen wird durch eine kleine Geschichte lebendig – so, dass auch Anfänger*innen einen liebevollen Zugang finden. Ebenso ist mir wichtig zu vermitteln (aus der Tradition des Katholizismus kommend) dass es auch in der Kirchengeschichte früher eine Offenheit gegenüber sogenannten "esoterischen" Themen gab und Integration möglich ist.
Mehr Überblick bekommt ihr auf meiner Autorenseite Amazon und meiner Webseite
Worte sind Brücken – sie verbinden Welten, Herzen und Zeiten.
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14.10.2025, 00.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Zitat im Bild hatte ich gestern schon fertig gestellt - daher kommt es jetzt zuerst. Diese Dahlie fand ich ganz besonders - schön - und sie fiel ins Auge!
Einzigartig - so wie wir Menschen im Grunde auch einzigartig sind - kein Mensch ist mit all seinen Erfahrungen wie ein Anderer - jeder hinterlässt seinen individuellen Abdruck auf der Erde.
Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen
Das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend.
~ Johann Wolfgang von Goethe
Liz 20.08.2021, 19.25 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL